Unprofessionell, gefährlich, nicht vertrauenswürdig
Aufgrund massiver Probleme mit ResMed hat meine Krankenkasse bereits 2020 den Versorgerwechsel zu Löwenstein genehmigt. Schon damals war die Versorgung durch ResMed eine Zumutung: es wurden ständig neue Rezepte angefordert, obwohl Verordnungen längst vorlagen, Mahnungen gingen automatisch raus, bevor Verordnungen überhaupt verbucht waren, und Beschwerden oder Reklamationen wurden schlicht ignoriert. Falsche Lieferungen, unvollständige Sendungen und wochenlange Verzögerungen bei dringend benötigtem Material gehörten zur Regel. Mein Beatmungsgerät war über 15 Monate in Reparatur, Wartungstermine musste ich selbst im Auge behalten, da ResMed keinen Erinnerungsservice mehr bot. Diese Missstände habe ich 2020 meiner Krankenkasse detailliert geschildert, die daraufhin den Wechsel zu Löwenstein genehmigte.
Trotzdem werde ich bis heute von ResMed belästigt. Die letzte Wartung meiner Beatmungsgeräte fand im Oktober 2019 statt, danach passierte vier Jahre lang nichts. Erst 2023 meldete sich ResMed plötzlich wieder und wollte eine Wartung durchführen. Ich habe damals unmissverständlich klargestellt, dass ich seit 2020 von Löwenstein versorgt werde und ResMed nicht mehr zuständig ist. Doch zwei Jahre später, 2025, wiederholte sich dieselbe absurde Situation: ResMed rief erneut wegen einer angeblichen Wartung an und schickte anschließend ein Drohschreiben mit der Forderung, Geräte zurückzugeben.
Dieses Verhalten zeigt, dass ResMed entweder nicht in der Lage ist, seine Datenbestände zu pflegen, oder bewusst Fakten ignoriert. Für ein Unternehmen, das mit Beatmungspatienten arbeitet, ist solch ein Verhalten nicht nur unprofessionell, sondern potenziell lebensgefährlich. Hier geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern um lebenswichtige Hilfsmittel. Für mich ist ResMed eine Zumutung – und ich würde jedem raten, sich einen anderen Versorger zu suchen.
