Nicht zu weit für den guten Einkauf …
Zu Edeka Volker Meyer fahre ich gelegentlich, da dieser Markt nicht gerade im Nachbarort zu meinem Wohnort liegt. Meine Anfahrt dorthin beträgt ca. 15 Kilometer. Andere Edeka-Märkte sind näher. Doch Edeka Volker Meyer bietet im Vergleich zu manch anderen Markt noch reichlich Kundenservice und eine harmonische Atmosphäre. Dort lässt sich noch mit „Wohlfühlen“ einkaufen. Ich frequentiere diesen Edeka-Markt zirka pro Monat einmal und bin jedes Mal gern dort unterwegs. Meinen jüngsten Einkauf dort tätigte ich am 31. August 2018, einem Freitag.
Bei Ankunft beeindruckt schon der große Parkplatz mit reichlich Abstellmöglichkeiten. Der ist immer sauber, ob in der hintersten Ecke oder ganz vorn am Eingang zum Markt. Die Zufahrten sind großzügig ausgebaut und die Zwischenwege der einzelnen Parkreihen ebenfalls.
Unter dem unübersehbaren „Edeka Meyer“- Schild über dem Haupteingang tummeln sich, wie in anderen gleichartigen Märkten auch, meist Blüh- und andere Pflanzen. Doch bei diesem Markt sieht alles etwas ansprechender aus. Links vom Haupteingang befindet sich das kleine Terrassen-Bistro eines „Dallmeyers Backhus“, dessen Back-Shop diesem Markt angegliedert ist. Das Haupteingangsportal ist geräumig und macht neugierig auf den gesamten Markt.
In vergleichbaren anderen Edeka-Märkten geht es bereits im Eingangsbereich viel beengter zu, weil alles zusätzlich mit Produkten (zu) voll gestellt ist.
Nicht so bei Edeka Volker Meyer. Hoffentlich bleibt das dort auch weiterhin so. Nämlich allein deswegen kann man vom Eingang schon gut nach rechts blicken. Dort gibt es allerlei kleinen Büro-, Geschenk- und Haushaltbedarf nebst Zeitschriften, etwas weiter vorn dazu dann Tabakwaren, die Lottozentrale, Post und einiges mehr. Linkseitig gelegen kommt der "Dallmeyers Backhus"-Shop ins Blickfeld mit seinem recht langen Verkaufstresen, genau vor bzw. auch gegenüber dem Kassenbereich des Edeka-Marktes.
Im geräumigen Eingangsportal geradeaus stehen Blüh- und weitere Pflanzen, z.B. die getopften Orchideen und auch geschmackvoll arrangierte, stets frische Schnittblumensträuße.
Es ist angenehm, in diesen Markt einzutreten und den Blick rundum schweifen zu lassen. Enge gibt es dort nicht und keine argwöhnischen Personalblicke, was anderswo heutzutage durchaus passieren kann.
Das gesamte Personal im Markt Edeka Meyer in Garstedt ist stets sehr freundlich und der überwiegende Teil grüßt selbst im Vorbeigehen sogar die Kunden bzw. reagiert auf zugesprochenen Tagesgruß mit ebenso freundlich verbaler Geste.
In allen Edeka-Märkten gelangt man bis dato immer zuerst in die Obst- und Gemüse-Abteilung.
Edeka Meyer ist für mich dafür der beste Markt. Natürlich kaufe auch ich mehr als nur einmal pro Monat Obst und Gemüse ein, doch da bei mir zuhause meist nur zwei Erwachsene am Tisch sitzen, muss ich deswegen nicht häufiger den für mich viel weiteren Weg zu Edeka Meyer fahren.
Die Obst- und Gemüseabteilung bei Edeka Meyer lädt zum längeren Verweilen ein. Auch hier ist Platz genug, sich mit einem Schritt Abstand die ausgelegten Waren zunächst erst einmal gut zu betrachten. Billig sind die Produkte nicht, das trifft auf alle Edeka-Märkte zu. Aber im Edeka Meyer sprechen die Auslagen und der Zustand der Naturprodukte auch für den angehobenen Preis. Dort wird vom Personal, das ständig sichtbar präsent im Markt ist, sehr darauf geachtet, dass keine angegammelte Ware herum liegt. - Natürlich könnte das vereinzelt auch einmal passieren, doch in anderen Edeka-Märkten sehe ich das zunehmend häufiger.
Edeka Volker Meyer präsentiert schon langfristig frische Küchenkräuter, die nicht nur Petersilie, Schnittlauch und Basilikum heißen. Ich mag z.B. auch den frischen Koriander sehr gern, die Minze, Estragon, Thymian usw.
Da sollten andere Edeka-Märkte doch schnellstens noch nachziehen. Es tut sich etwas, bemerkte ich unlängst in einem anderen Markt...
Edeka Meyer ist da aber immer noch vorn dran, zumal auch diese Waren entsprechend gepflegt angeboten werden.
Große Lücken auf Auslagevorrichtungen und in den Regalen sehe ich nie und in keiner Abteilung. Dort, wo gerade noch eine solche ist, wird auch gleich schon wieder aufgefüllt.
Ich meine aus einer schon älteren Erfahrung zu wissen, dass es in diesem Markt eine elektronische Scan-Vorrichtung gibt, wo man als Kunde den Preis einer Ware selbst feststellen kann. Einmal, so erinnere ich, gab mir ein Angestellter dazu den Tipp. Doch ich brauche in diesem Edeka-Markt das elektronische Ding gar nicht, denn es gibt immer Personal, das ich freundlich ansprechen kann, um gewünschte Auskünfte zu erhalten.
Auch das ist, vergleichsweise, nicht in allen umliegenden Edeka-Märkten der Fall. In manch anderem dieser Märkte muss ich sehr häufig durch den ganzen Markt laufen, um dann festzustellen, dass ich immer noch keinen Ansprechpartner fand.
Der Edeka-Meyer-Markt ist gegenüber weiteren Edeka-Märkten im Umkreis sogar recht groß und bietet trotzdem, was andere entweder sich nicht mehr leisten wollen oder nicht können: kundenfreundlichen Service und ein eben solches Ambiente rundum. Darin sind aus meiner Sicht auch die Abteilungen Fleisch-/Wurst- und Käsebedienung inbegriffen.
Nach so viel Lob ... Wo bleibt denn nun der „Wermuts- oder Wehmutstropfen“? ... Den gibt es leider auch und ich bin deswegen ganz ehrlich richtig traurig.
Es ist der „Dallmeyers Backhus“-Shop im Edeka-Meyer-Markt, dem ich leider-leider nicht zusprechen kann, ebenso gut zu sein wie der gesamte Hauptmarkt. Allein deswegen muss ich dem ganzen Markt einen Bewertungspunkt abziehen. Sehr schade!
Die meisten Kunden äugen vom Kassenbereich des großen Hauptmarktes zum Dallmeyers-Back-Shop hinüber. Schließlich ist nach langer Einkaufstour dann vielleicht doch ein Kaffee fällig und eventuell etwas frisch Gebackenes.
So geht es immer auch mir und ich liebäugelte schon so manches Mal in Gedanken mit der ganz netten Außenterrasse vorm Back-Shop. Doch nur ein einziges Mal in den letzten drei Jahren nahm ich für wenige Minuten im Innenbereich des Dallmeyers-Backhus-Bistro Platz auf einen schnellen Kaffee, weil mein Kreislauf einfach danach verlangte. Ansonsten werde ich jedes Mal enttäuscht und zwar bereits vorm Back-Shop:
Vom Kassenbereich aus noch hoffend, es könnte am Back-Shop aktuell etwas besser sein als beim vorletzten Mal, verharrte ich auch unlängst mit meinem vollen Einkaufswagen einige Augenblicke vorm Verkaufstresen, um die Backwaren zu betrachten. Doch tat&wahr gibt bzw. gab es dort nichts, das mich überhaupt irgendwie animieren konnte, noch näher zu treten, weiterhin an Außenterrasse, frisch Gebackenes und Kaffee zu denken.
Freilich, ich komme nur ca. ein Mal pro Monat zum Edeka-Meyer-Markt nach Garstedt. Doch kann es denn sein, dass ausgerechnet auf mich an eben diesen doch recht wenigen Tagen pro Jahr immer wieder das gleiche Pech zukommt?
Die Auslage des Dallmeyers-Backhus-Shop ist sogar um die mittägliche und vorabendliche Zeit äußerst gering bestückt.
Beim vorletzten Mal stand auf meinem Kassenzettel vom Lebensmittelmarkt die Uhrzeit 17.12 Uhr und beim letzten Mal 12.59 Uhr. Beide Male, um keine zu alten „Kräuter“ hier verbal wiederzukäuen, schaute ich durch meine gut geputzten Brillengläser auf fast leere Auslagen beim Dallmeyers Backhus-Shop. Zumindest erwartet man mangelhaft bestückte Tresen nicht um diese Tageszeiten, denn die Schließzeit des gesamten Edeka-Meyer-Marktes liegt täglich bei 20.00 Uhr.
Jedes Mal verlasse bzw. verließ ich den sonst so tollen Markt mit innerem Kopfschütteln, weil mich einfach nichts, aber auch gar nichts dort an den Backhus-Shop-Verkaufstresen zieht, meiner voreiligen Laune auf Kaffee und Kuchen noch fröhnen zu wollen.
Beim vorletzten Mal, die spätere Tageszeit gewesen, sah ich aus meiner Perspektive auf der ganzen linken Seite des Back-Shop-Tresen bis zu dessen Mitte hin gar nichts - im wahrsten Sinne des Wortes! - und rechtseitig nur Brötchen sowie etliche Teile, zu denen man meist „Kaffeestückchen“ sagt. Insgesamt nur zwei Bleche bzw. Körbe und bis über`n Rand sahen die Sachen darin aus, wie im „Schüttverfahren“ bedient. Eine junge Verkäuferin tummelte sich zwischen dahinter liegendem Vorbereitungsraum und dem Verkaufstresen. So von mir wahrgenommen beim vorletzten Einkauf im Juli/ August 2018 und ich schob also wieder meinen sehr vollen Einkaufswagen brav zu meinem Auto, kehrte dabei dem Backhus-Shop gänzlich den Rücken.
Beim jüngsten Einkauf nun, Ende August 2018, grüßte mich dort am Backwarenverkaufstresen auch wieder das sprichwörtliche bzw. symbolische "Murmeltier" wie in einem alten Film:
Wieder die gleiche Szene! - und meine Gleitsichtbrille hilft mir wirklich gut sehen:
Zur früheren Tageszeit diesmal in der linksseitigen Auslage beim Dallmeyers-Backhus-Shop nur vereinzelt Kuchenstücke, dazwischen gähnte überall auch schon wieder große Leere, rechtseitig sah ich aufgetürmte „Kaffeestückchen“ und einen Korb mit Brötchen, bunt gemischt "Sortenvielfalt". Jedenfalls keine weiteren Brötchenkörbe, wie in anderen Dallmeyers Back-Shop`s durchaus üblich.
Ich halte meine Nase ja nun nicht unbedingt ganz dicht ans Tresen-Glas, wenn ich schon von Weitem erkennen kann, dass da wieder nichts ist, das mich lockt, dort anzustehen und an duftenden Kaffee, Kuchen und ein gemütliches Plätzchen auf der Außenterrasse zu denken. Letztere wirkte unlängst aber auch gar nicht mehr so einladend wie früher. Keine Wunder also, dass ich beide Male insgesamt nur sehr wenige Leute überhaupt im Bistro dieses Back-Shop sah. Dafür gab es beim letzten Mal Personal gleich im Doppelpack.
11. September 2018
Bewertung ohne vorherige Einladung