Albatros Expeditions im Schadensfall unfair und kleinlich
Albatros Expeditions ist im Schadensfall meiner Meinung nach extrem unfair bei der Schadensregulierung. Im Nov. 2023 wurde eine 19-Tage Cruise in die Antarktis abgebrochen. Auf Grund eines medizinischen Notfalls gingen vorher bereits 4 Reisetage verloren, dann hat ein schwerer Sturm das Schiff so sehr beschädigt, dass die Reise abgebrochen wurde und wir nach Ushuaia zurückkehren mussten. Kabinen gingen zu Bruch und standen unter Wasser, Türen und Fenster wurden schwer beschädigt.
Von 19 angekündigten Anlandungen bzw. Zodiactouren wurden genau 3 - eine davon sogar kostenpflichtig - durchgeführt. Der Rest der Fahrt war Hin- und Herschippern zwischen den geplanten Zielen.
Es wurde den Passagieren lächerliche 56% Refund angeboten - allerdings ohne Flüge, man hat nur die Umbuchungskosten übernommen. Eine lächerliche Summe da ohne Flug die Reise unmöglich wäre.
Am Schiff wurde den Passagieren empfohlen sich das Geld von der eigenen (vorgeschriebenen) Reiseversicherung zurückzuholen. Diese Behauptung ist völlig unrichtig, denn nur bei Reiseunfähigkeit des Versicherten wird so eine Leistung bezahlt. Geht das Schiff kaputt fällt dies nicht in die Zuständigkeit der eigenen Reiseversicherung.
Man sollte sich Buchungen bei diesem Unternehmen vorher gut überlegen.
2024-01-05
@Albatros - zu Ihrer eben gemachten Antwort:
Deutlicher hätten Sie es gar nicht darstellen können, wie unfair und sachlich völlig unbegründet diese Reise mit Gemeinplätzen und Floskeln gerechtfertigt werden soll.
Tatsächlich war diese Reise de facto ein Totalausfall und einen vernünftigen Vorschlag zur Regelung diese enormen Verlustes der Reisenden gibt es auch in dieser lieblosen Rückantwort nicht.
Sie ziehen sich auf die von Anfang an bekannten Gemeinplätze, deren Grundlage schon mehrfach widerlegt wurde, zurück.
Albatros diktiert und die Argumente der Passagiere werden nicht einmal angehört.
Als nachgerade erniedrigend empfindet man den Umstand, dass Albatros den "gewöhnlichen" Passagieren weit weniger Entschädigung gewährt, als jenen, die Ihre Flüge direkt bei Albatros gebucht hatten. Diese Menschen wurden nämlich sehr wohl angemessen entschädigt.
Wer soll als den extrem benachteiligten Passagieren, die nicht bei Ihnen gebucht hatten die weiteren Schäden ersetzen?
Die Reisebüros und -vermittler die keinerlei Schuld an diesem Fiasko tragen oder die Reiseversicherer, die entgegen ihrer unrichtigen Aussagen laut und deutlich informiert haben, dass diese für derlei Schäden nicht zuständig sind?

Antwort von Albatros Expeditions







