ich frage mich ernsthaft, warum Sie einer derart unzuverlässigen Hausverwaltung weiterhin den Auftrag für die Betreuung unserer Wohnanlage erteilen. Seit langer Zeit werden offensichtliche Mängel ignoriert, Anliegen von Mietern nicht bearbeitet und grundlegende Pflichten nicht erfüllt.
Die aktuelle Hausverwaltung zeigt keinerlei Interesse daran, sich um Probleme vor Ort zu kümmern – sei es bei Reparaturen, der Pflege der Anlage oder bei der Kommunikation mit den Mietparteien. Trotz mehrfacher Hinweise passiert: nichts.
Ich hab gleich online Anzeige erstattet Mal sehen, ob da was rauskommt. Ich kriege jede Woche Mahnung und bis jetzt keine SCHUFA Auskunft
26. März 2023
Bewertung ohne vorherige Einladung
Antwort von Selbstauskunft.de
Guten Tag Metin Can,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Da Ihr Eintrag bereits aus dem Jahr 2023 stammt, dürfte sich Ihre Erwartung („mal sehen, ob da was rauskommt“) mittlerweile bestätigt haben. Wie die Erfahrung bei über 1 Million Kunden zeigt, ist das Ergebnis solcher Anzeigen eindeutig.
Hier ist die Richtigstellung zu Ihrem Fall und warum der Gang zur Polizei in dieser Konstellation faktisch immer ins Leere läuft:
1. Die 100 %-Quote: Warum Anzeigen eingestellt werden Wir können es kurz machen: Uns ist kein einziger Fall bekannt, in dem eine solche Anzeige zu einem Verfahren geführt hat. In 100 % der Fälle werden diese Anzeigen von den Staatsanwaltschaften mangels Tatverdacht eingestellt.
Der Grund: Ein Betrug setzt eine Täuschung voraus. Da unsere Kosten von 29,90 € jedoch mehrfach und insbesondere direkt über dem Bestellbutton (gesetzliche Button-Lösung) klar kommuniziert werden, liegt kein strafbares Verhalten vor. Es handelt sich um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit.
2. Die „Taxi-Analogie“ – Wer liefert was? Hier liegt das häufigste Missverständnis vor:
Unsere Leistung: Wir sind das Taxi. Wir haben Ihren Antrag in Millisekunden rechtssicher aufbereitet und digital bei der SCHUFA abgeliefert. Damit ist unsere Dienstleistung vollständig erbracht und die Gebühr verdient.
Die Zustellung: Die SCHUFA Holding AG verschickt das Dokument selbst per Post. Wenn die Post nicht ankommt (z. B. wegen Problemen im Melderegister oder bei der Zustellung), ist das nicht die Schuld des Taxis, das den Auftrag ordnungsgemäß abgeliefert hat.
3. Dokumentierte Rechtssicherheit Unser Geschäftsmodell wurde bereits mehrfach gerichtlich geprüft. Unter selbstauskunft.de/rechtssicherheit finden Sie eine Sammlung von Urteilen, die bestätigen, dass unsere Forderungen rechtmäßig sind, sobald der digitale Botengang erfolgt ist – unabhängig davon, ob das Dokument später auf dem Postweg verloren geht.
Das Bonitäts-Paradoxon Wir raten dringend dazu, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Ein fortgesetzter Zahlungsverzug führt trotz einer polizeilichen Anzeige unweigerlich zum gerichtlichen Mahnverfahren.
Ein daraus resultierender gerichtlicher Titel sorgt für harte Negativmerkmale in Ihrer Bonitätsakte. Es wäre das größte Paradoxon, wenn Sie durch die Nichtzahlung einer Servicegebühr von 29,90 € genau die Kreditwürdigkeit nachhaltig schädigen, die Sie mit der Selbstauskunft eigentlich schützen wollten.
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