Sehr mangelhaft
Die Firma Wessendorf war bei uns als Projektleitung im Rahmen der Sanierung unserer Wohnung tätig, wobei sie dabei als Subunternehmer für die Firma Bossmann tätig war. Letztendlich wurde das "Projekt" sehr mangelhaft von der Projektleitung Wessendorf geleitet. Die gesamten Arbeiten sollten nach erster Absprache 4-5 Wochen dauern. Für die Arbeiten mussten wir Vorauszahlungen in fünfstelliger Höhe leisten.
Die ausführende Handwerkerfirma, welche von der Projektleitung Wessendorf koordiniert werden sollte, tauchte für ein paar Tage auf, und führte dann nur ganz wenige und dabei auch noch zu guten Teilen falsche (d.h. nicht vereinbarte) Tätigkeiten aus. Hier mussten wir also leider direkt einen großen Koordinierungsfehler der Projektleitung Wessendorf feststellen.
Nachdem die ausführende Handwerkerfirma dann drei Wochen lang nicht mehr aufgetaucht war, fragten wir bei der Projektleitung Wessendorf nach. Dort sagte man uns, dass es Probleme mit der ausführenden Handwerkerfirma gäbe. Innerhalb dieser drei Wochen kam die Projektleitung Wessendorf nicht einmal auf die Idee, uns darüber selbstständig zu informieren.
Nach unserer Mitteilung darüber, dass auch falsche Arbeiten ausgeführt worden sind, war die Reaktion darauf die Übersendung eines Nachtragsangebotes von der Firma Bossmann (also die Firma, für die die Projektleitung Wessendorf die Bauarbeiten bei uns koordinieren sollte). Das Nachtragsangebot kam völlig ohne Vorankündigung und listete tatsächlich die zuvor falsch ausgeführten Arbeiten auf. Wir sollten nun also sogar noch dafür zahlen. Seitens der Projektleitung Wessendorf wurde uns mitgeteilt, dass wir das Angebot annehmen müssten, da ansonsten keine Arbeiten mehr ausgeführt werden würden. Ob die Projektleitung Wessendorf das selbstständig entschieden hat oder die darüber stehende Firma Bossmann, wissen wir nicht. Unter dem Druck und insbesondere mit Blick auf die geleisteten Vorauszahlungen in fünfstelliger Höhe nahmen wir das Nachtragsangebot gezwungenermaßen an.
Die Folge war, dass dennoch keine Arbeiten wieder aufgenommen wurden. Auch hier passierte es wieder, dass sich niemand von der Projektleitung Wessendorf selbstständig meldete. Wir fragten nochmal für einige Wochen jede Woche nach, wann denn die Arbeiten nun wieder angenommen werden würden. Jede Woche sagte uns die Projektleitung Wessendorf, dass es in der Folgewoche weitergehen würde. Das stelle sich jedes Mal als Falschaussage seitens der Projektleitung Wessendorf heraus.
Nach mehreren Wochen (insgesamt waren nun schon drei Monate vergangen, obwohl alles ursprünglich 4-5 Wochen dauern sollte) mussten wir den Gang zum Anwalt antreten, um juristischen Rat zu suchen. Letztendlich mussten wir der Firma Bossmann kündigen und im späteren Verlauf dann auch noch Klage einreichen, da die Rückzahlung der viel zu hohen Vorauszahlungen (Überzahlung) verweigert worden war.
Wir können die Projektleitung Wessendorf nach unserer Erfahrung nicht weiterempfehlen, da sie die Projektleitung als Subunternehmer für die Firma Bossmann sehr mangelhaft ausgeführt hat.


