Vorsicht !!!!!!!!!!!!
Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht! Und die Webseite genau lesen, jeden Tag 6 Stunden Karma Yoga - also kostenlose Arbeit verrichten. Zu John David (früher Premananda, bürgerlich Richard David) gibt es zudem eine dokumentierte und problematische Historie, die weit über anonyme Trustpilot-Bewertungen hinausgeht.
Die Hintergründe zu den Vorwürfen
Namenswechsel und Vergangenheit: Der Wechsel von "Premananda" zu "John David" war kein rein spiritueller Akt. In den späten 90er und frühen 2000er Jahren gab es massive Vorwürfe gegen ihn, während er ein Zentrum in Australien (Janushakti) leitete. Ehemalige Anhänger warfen ihm vor, seine Machtposition systematisch auszunutzen, um sexuelle Beziehungen zu Schülerinnen zu unterhalten, während er gleichzeitig Zölibat und moralische Reinheit predigte.
Struktur der Vorwürfe: Die Kritikpunkte, die du auf Facebook oder Portalen wie Culturist oder Skeptic findest, ähneln sich über Jahrzehnte hinweg:
Emotionaler Missbrauch: Aufbau einer Abhängigkeit zwischen "Meister" und "Schüler".
Finanzielle Intransparenz: Hohe Kosten für Retreats und das Leben in der Gemeinschaft.
Nutzung von Freiwilligen: Vieles im Open Sky House wird durch unbezahlte Arbeit der Bewohner ("Karma Yoga") getragen, was Kritiker als Ausbeutung bezeichnen.
Einordnung im Kontext von Ramana Maharshi
Hier liegt ein entscheidender Widerspruch vor:
Ramana Maharshi selbst lehnte es zeitlebens ab, sich als "Guru" im westlichen Sinne institutionalisieren zu lassen. Er sammelte kein Geld, baute keine Organisation auf und betonte immer wieder, dass der wahre Guru im Inneren zu finden sei (Atma Vichara).
Wenn ein moderner Lehrer die Lehre Ramanas nutzt, aber gleichzeitig ein kostspieliges, hierarchisches Zentrum um seine eigene Person aufbaut, ist das ein klassisches Red Flag.








