Bei mir und vielen anderen war alles in Ordnung!
Das Haus ist gut organisiert! Die Küche verdient ein Sonderlob! Ich verstehe manche Bewertungen nicht! Manche Menschen sind eben mit nichts zufrieden!
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Das Haus ist gut organisiert! Die Küche verdient ein Sonderlob! Ich verstehe manche Bewertungen nicht! Manche Menschen sind eben mit nichts zufrieden!
Positives:
Ich hatte leider schon einige Erfahrung in anderen Rehakliniken sammeln müssen und bin nach 4 Wochen Aufenthalt von der Kurparkklinik in Bad Nauheim positiv angetan. Entgegen der Erfahrung anderer Bewerter war ich mit dem Service und der Freundlichkeit an der Rezeption zufrieden. Die Wartezeiten beim Aufnahmeprocedere waren angemessen. Die aufnehmende und später visitierende Assistentin war sehr freundlich und gab sich trotz sprachlicher Hürden und erst einem Jahr Berufserfahrung in der Reha große Mühe. Auch, wenn man ihrer notfallmäßig bedurfte, nahm sie sich Zeit und leitete alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in die Wege. Der Chefarzt lebt diese vorbildliche Behandlung der Patienten vor. Ich erlebte eine sehr freundliche Visite bei hoher Fachkompetenz. Er behält seine Patienten im Blick und reagiert sofort, wenn wie bei mir einmal ein Laborwert komplett in den pathologischen Bereich fällt.
Meine Erfahrungen mit der Pflege sind zwiegespalten: Ich habe Pflegerinnen erlebt, die sich überaus freundlich um mich gekümmert haben und mir sogar nach ihrem eigentlichen Dienstschluss noch einen Rollator organisiert und aufs Zimmer gebracht haben. Ein Pfleger wurde aber in den Speisesaal gerufen, weil nicht nur mein Knie furchtbar schmerzte, sondern auch mein Blutdruck so massiv abgefallen war, dass ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Missmutig kam er mit einem Rollstuhl und fuhr mich an "So schlecht sehen Sie aber nicht aus. Sie können sich auch Essen aufs Zimmer bestellen. Wir können ja nicht sechs Mal am Tag Taxi für Sie spielen", fuhr mich aber letztlich doch auf mein Zimmer. Ihm bin ich während meines weiteren Aufenthaltes aus dem Weg gegangen.
Die Physiotherapie habe ich als hilfreich erlebt, leider fielen wegen Erkrankungen des Personals einige Sitzungen aus. Dennoch müssen zwei Mitarbeiter, die sich mit großer Kompetenz und viel Engegement um mich gekümmert haben, namentlich erwähnt werden: Herr Ferfers und Frau Reinecke.
Die Sozialberatung hat mir sehr geholfen, als es um die Frage Wiedereinstieg in den Beruf oder Beantragung einer Rente ging. Frau Böhmer hat sich massiv ins Zeug gelegt, auch, wenn sie mir anfangs, da ich bei einem berufsständischen Versorgungswerk versichert bin und die Regeln in jedem Bundesland andere sind, nicht weiterhelfen konnte. Sie hat ausführlichst recherchiert und mir in einem zweiten Einzelgespräch alle Fragen beantworten können. Sie war überaus freundlich und ihr war nichts zuviel. Tolle Arbeit!
Absolut überdurchschnittlich und einfühlsam war auch die psychologische Beratung bei Frau Dass. Gerade, wenn einem eine Krankheit komplett die Füße wegzieht und das berufliche wie private Leben scheinbar komplett auf den Kopf gestellt ist, hilft sie einem, Copingstrategien zu entwickeln und Lösungsansätze für alle Belastungen zu entwickeln. Schade, dass sie nicht in der Nähe meines Wohnortes niedergelassen ist.
In der Ernährungsberatung arbeiten zwei junge Ernährungswissenschaftler, die die neuesten empirischen Daten in ihre Beratung mit einbeziehen. Ich habe über die Jahre viele Beratungen erlebt, aber dass, wie Herr Drude, jemand alle medizinischen Befunde und die Laborwerte eines Patienten studiert und darauf eine individuelle Beratung aufbaut, ist absolut einzigartig. Es war das erste Mal, dass ich nicht mehr wusste als meine Berater.
Die Mitarbeiter der Klinik sind überwiegend freundlich und hilfsbereit, besonders die Reinigungskraft, die Im Oktober für die erste Etage Süd zuständig war.
Man könnte meinen, ein EKG ist ein EKG. Dass man eine Untersuchung einem Patienten aber erklärt, dass auch ein Laie es versteht, hat mir bei Frau Krämer am besten gefallen. Bei ihr wusste man immer, warum man dieser Vielzahl an Untersuchungen unterzogen wurde.
Sehr gut getan hat mir die physikalische Therapie und Balneotherapie, wo ich Anreize fand, die Übungen auch in einem Thermalbad zuhause weiterzuführen. Die Anwendungen sind manchmal etwas eng, am nächsten Tag dann vielleicht auch wieder mit großen Abständen getaktet, aber das läßt sich in so einem großen Haus wahrscheinlich nicht besser organisieren. Gut geklappt hat die Zusammenarbeit mit dem Dialysezentrum in Bad Nauheim, wo ich sehr gut betreut wurde.
Wenige Punkte müssten unbedingt verbessert werden: Der Kasernenton einer Ergotherapeutin ist inakzeptabel. Ich suchte 90 Minuten, bis ich endlich einen Parkplatz ergatterte. Ich ließ mein Auto 4 Wochen stehen aus Angst, nach einem Ausflug keinen Parkplatz in erreichbarer Nähe zur Klinik mehr zu finden. Touren unternahm ich nur zu Fuß oder mit dem Bus. Die Zimmer haben einen Kühlschrank z.B. für Getränke, es fehlte in meinem Zimmer aber ein bequemer Sessel.
Leider kann ich mich hier meinen beiden Vorrednern nur anschließen.
Wenn man mit dem eigenen PKW anreist soll man spätestens um 10:00 h da sein. Dann wird man aber bis zum Check-in ins Zimmer bis 13:00h mit seinem Gepäck sich selbst überlassen. Als Schmerzpatient nach längerer Autofahrt nicht sehr angenehm. Dann beim Check-Inn an der Rezeption bekam ich nicht das von mir im Fragebogen genannte Zimmer mit Pflegebett zugewiesen, sondern ein normales niedriges Bett. Als ich dies an der Rezeption bei der älteren Damen reklamierte sagte sie mir, dass ich das hätte müssen im Fragebogen angeben, was ich ja auch getan hatte. Hatte es sogar noch auf dem Handy. Die Dame fand nur meine Datenschutzerklärung die ich aber zusammen mit dem anderen Bogen an die angegebene Email gesandt hatte. Da meinte sie nur schnippisch, sie habe nichts, wir brauchten auch nicht weiter zu diskutieren, es wäre nun so. Doch dann kam eine junge Dame aus dem Hintergrund, schaute in den PC und fand auf Anhieb mein Dokument. Es kam kein Ton der Entschuldigung!!! Stattdessen hat man mir dann missmutig doch ein Zimmer mit Pflegebett zugeteilt. Sie half mir dann sogar beim Gepäck.
Die Terminvergabe für die Therapien ist eine volle Katastrophe. Man muss um jeden Termin betteln und kämpfen, obwohl der Arzt sie verordnet hat. Mal ehrlich sind 5 Physiotherapien in einer orthopädischen Reha in 4 Wochen angemessen? In meinen Augen nicht. Ergotherapie hat wegen fehlendem Therapeuten nur 2x stattgefunden!!!! Die Beschwerden im Terminbüro liefen meist ins leere, man wurde abgespeist mit den Worten, das mein Terminplan „picke-packe“ voll sei, obwohl teilweise nur 2-3 Termine drauf waren. Damit es besser aussah hat man dann immer wieder die Sauna und die Infrarotkabine mit drauf gepackt, die ich aber jederzeit in meiner Freizeit nutzen könnte.
Ich könnte noch soviel schreiben, aber ich habe bereits eine Beschwerde an den Kostenträger gerichtet.
Schade das dies alles zu lasten des Patienten geht, der 4 Wochen dort war. Dann kam auch noch der Ausbruch von Corona in der Klinik. Tests gab es keine man wurde in die Stadt geschickt sich selbst welche zu besorgen.
Die anderen Patienten mit Erkältungssynthomen sind einfach so in der Kinik rum gelaufen ohne getestet und zu ihren Therapien gegangen. Habe mit einigen gesprochen. Somit hatte der Virus freien Lauf und einige Patienten sind frühzeitig mit Corona abgereist. Für eine Klinik mit Patienten aus dem onkologischen Bereich besonders rücksichtslos. Als es mir mit Erkältungssynthomen schlecht ging, hatte ich für einen Tag meine Therapien abgesagt und mich getestet. Da war ich noch negativ. Die Therapien hatte man mir dann für den Rest der Woche ganz gestrichen, obwohl nur vom Montag die Rede war. Leider habe ich sie dann auch nicht mehr bekommen, obwohl sich eine Krankenschwester noch drum bemüht hatte.
Über das Essen kann man nicht meckern, für eine Klinik sehr gut. Lediglich die Hygiene im Speisesaal lässt zu wünschen übrig. Spuckschutz, Kühlung etc.
Die Therapeuten machen fast alle einen super Job und sind sehr motiviert und animieren einen auch immer wieder ins Beschwerdebüro zu gehen, weil sie selbst der Meinung waren, das zuwenig Therapie stattfindet.
Zum Schluss hatte ich bei der Abreise noch 3 Dinge im Zimmer vergessen. Nach 7maliger telefonischer Nachfrage hat man nur 1 Teil gefunden und mir zurück gesandt, obwohl ich genau weiß, dass die anderen beiden Dinge auch dort vergessen wurden. Ich konnte noch genau beschreiben wo sie waren.
Leider gibt es von mir nur 2 Sterne, denn viel positives habe ich nicht zu Berichten
Wir fangen einfach mal mit meiner Aufnahme an. Ich musste ewig warten bis ein passendes Zimmer für mich gefunden wurde, obwohl ich bei der Anmeldung alles genau angeben hatte. Ich wurde erstmal in einem Zimmer abgestellt in dem ich mich kaum um mich selber drehen konnte. Am nächstem Tag durfte ich dann endlich umziehen.
Rezeption= die Damen an der Rezeption sind teilweise sehr unfreundlich. Man merkt genau wenn es Feierabend schlägt. Sie haben keine Lust mehr sich groß um Irgendwas zu kümmern oder gehen eine Halbe Stunde lang nichts an Telefon. Aber geht man unten vorbei hört man, wie hinten lauthals gelacht und gelästert wird. Auch anstößige Kommentare werden dort lautstark diskutiert.
Und wenn man dann jemand erreicht, wird geschnauft und unfreundlich geantwortet. Eine Rezeption für eine angebliche renommierte Klinik sollte das Aushängeschild sein. Der Gast sieht diese Damen zuerst. Auch merkt man hier immer sofort, wenn der Big Boss kommt. Auf einmal können alle lächeln und tragen angemessene Kleidung.
Pflege= das die Damen und Herren hier überfordert aufgrund von Personalmangel sind, ist eine Sache. Aber ich frage mich wofür jedes Zimmer ein Schwesternknopf hat. Drückt man diesen, dauert es ewig bis einer in der Lage ist mal vorbei zu schauen. Hier sind Gruppenraucherpausen wichtiger. Auch würde es den Herrschaften keinen Zahn abbrechen, ein bisschen einfühlsamer zu sein.
Ärzte= Bis mich hier jemand verstanden hatte, war meine Reha schon fast rum. Ich weiß, dass es immer mehr ausländische Mitarbeiter in jeder Branche gibt. Aber man sollte dennoch drauf achten, dass ein Arzt vor Ort ist, der ggf übersetzen kann. Einfach Katastrophal.
Küche/ Service= Essen entweder versalzen oder komplett geschmackslos. Obst gibt es nur auf Anfrage. Warum kann man nicht ganztägig etwas Obst auslegen. Auch die Salat Abends sind immer die selben. Warum gibt es Abends keine Gurken und Tomaten?
Das Positive hier dran sind die verschiedenen wählbaren Menüs. Hier kann man sogar mit den Beilagen rumtauschen. Das Servicepersonal ist vor allem Abends oft überfordert und ziemlich laut. Ich vermute dass hier auch Personal fehlt. Denn manche ziehen eine Miene bis auf den Fußboden und werden frech andere wiederum sind ausgesprochen freundlich und haben mal ein scherz auf Lager.
Dennoch fehlt hier auch eine gewisses Vorzeigemodul. Sie haben zwar alle die gleichen Westen und sind überwiegend schwarz weiß angezogen, aber manche rennen schlimmer rum wie auf der Straße. Ich finde es nicht unbedingt zum Vorteil, wenn eine Mitarbeiterin Tage lang die selbe Kleidung trägt die genauso lange Flecken hat, wie die Person die Kleidung trägt. Körperhygiene sollte in diesem Bereich wichtig sein. Auch wird mit Handy gespielt und Patienten die sich nicht selber helfen können, stehen gelassen.
Terminplanung= absolute Katastrophe. hier benötigt es keine weitere Aussage.
Das Haus selber fällt langsam in sich zusammen. Überall sind Löcher in den Decken. Kabel und Rohre hängen frei. Und von den hohen Temperaturen ist gar nicht zu sprechen. Die Lust in dieser Klinik steht einfach. Die Menschen die hier arbeiten, haben alles andere nur kein angenehmes arbeiten.
Fazit zum ganzen.
- Mehr Personal in den Bereichen, eventuelle Schulungsmaßnahmen im Umgang mit Patienten.
- Dringende Renovierungsarbeiten vornehmen und vielleicht mal über eine Klima nachdenken.
- Weniger Ignoranz und spazieren gehen zum rauchen oder saufen.
335123 269 Bernhard Heinemann 11.05.-01.06. AHB nach HüftTEP rechts am 02.05.
Warum fällt meine Bewertung für die Kurpark-Klinik dem vermeintlichem Flagschiff der Karl Wessel GmbH & Co. KG, so negativ aus?
Um es kurz zu sagen, weil sie zur Zeit meines Aufenthaltes nicht in der Lage war die Reha-Therapiestandards Hüft- und Knie-TEP, für die medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung (Stand: Februar 2020) zu erfüllen!
Allein die Positionen 1 und 4
01 Bewegungstherapie min. 360 Min. pro Woche min. 5 mal min. 90 %
04 Physikalische Therapie min. 80 Min. pro Woche mind. 50 %
wurde aufgrund von Personalmangel und Überbelegung der Orthopädie (von 262 Rehabilitanten waren ca. 175 Ortho‘s und 87 Uro‘s) um mehr als die Hälfte unterschritten.
Insgesamt hatte ich pro verfügbarem Anwendungstag nur 45 Minuten und somit 2,25 Anwendungen. Art und Umfang findet ihr weiter unten im Erfahrungsbericht.
Somit wurden die Therapieziele keineswegs erreicht!
Wer tiefer einsteigen will liest meinen gesamten Erfahrungsbericht (Lesezeit ca. 8 Minuten, auf GoogleMaps)
Bernhard Heinemann
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Hier finden Sie 8 Tipps für das Schreiben von Bewertungen.
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