Wichtiger Job - falsche Besetzung
Ich wurde am Abend des 27.04.26 wegen unerträglichen Schmerzen im Lendenwirbelsäulen -Bereich mit dem RTW ins Krankenhaus Winsen Luhe gebracht.
In der zentralen Notaufnahme bat ich um eine Schmerzmedikation. Die angesprochene, diensthabende Mitarbeiterin wies unwirsch darauf hin, dass ich erst von einem Arzt gesichtet werden müsse. Das leuchtet natürlich ein. Wer aber schon mal mega heftige Schmerzen hatte weiß, wie lang "Zeit" werden kann. Unter Schmerzen zu stöhnen und um Abhilfe zu "betteln" ist sonst nicht so meine Art und auf nochmaliger Anfrage, ob nicht schon mal irgendwas gemacht werden kann, wurde die "Dame" noch unwirscher.
Endlich im Behandlungsraum dann die Freigabe eines Schmerzmittel-Tropfes vom Arzt. Mit der ungehaltenen und augenscheinlich sehr gestressten Mitarbeiterin allein gelassen (der Arzt eilte sicher zum nächsten Patienten) musste ich eine Schimpfkanonade, mit leicht osteuropäischen Akzent,über mich ergehen lassen.....ich solle mich nicht so anstellen....mein Gestöhne würde nerven und sie hätte ohnehin schon viel zu tun.....schließlich behandelt man dort auch Unfallopfer und die wären viel schlimmer dran.....usw.
Gefühlt ließ sie sich dabei ewig Zeit um mir die Schmerzmittel in den Tropf zu geben und ich fing an mich zu erklären und zu beteuern wie leid es mir tut, vor Schmerz nicht an mich halten zu können und mich zu entschuldigen...... Im Nachhinein frage ich mich natürlich: Was haben solche Mitarbeiterinnen in so einem Job zu suchen? Klar herrscht grade auch in der Pflege ein großer Mangel an Personal und jeder Betroffene möchte gut versorgt werden aber diese "Dame" sollte vielleicht lieber in der Küche eingesetzt werden.
Ich habe in meinem Leben zwei Kinder zur Welt gebracht, eine böse Bauchspeicheldrüsen-Entzündung überstanden, eine Brustkrebs-OP hinter mich gebracht und zwei weitere OPs. Ich weiß daher wohl recht gut mit Schmerzen umzugehen und bin definitiv kein Jammerlappen!!!
Das Ende meiner Erfahrung an diesem Abend: Ich wurde mit fast gleicher Schmerzintensität nach ca 4-5 Stunden wieder entlassen, war zusätzlich noch erbost, habe aber immerhin ein Rezept für die Notfall-Apotheke mit Schmerztabletten mitbekommen. Diese haben mir so leidlich über den Rest der Nacht geholfen und am nächsten Tag habe ich mich dann zum Hausarzt bringen lassen. Dort bekam ich 2 Spritzen, die Schmerzen ließen sehr zeitnah nach und lassen sich, im Vergleich zu vorher, ertragen für eine Ursachenklärung und Weiterbehandlung.
Also....Danke für fast Nichts, an die ZNA Winsen......

