Ein Witz
Die Handwerkskammer, einst gedacht als Stütze des Handwerks, verkommt zunehmend zu einem Machtapparat, der den Interessen weniger dient und viele im Stich lässt. Anstatt echte Unterstützung zu bieten, herrschen Willkür und Seilschaften. Wer wagt, Missstände zu benennen, wird abgestraft, während diejenigen, die sich anpassen, bevorzugt werden.
Statt Lösungen für den drängenden Fachkräftemangel voranzutreiben, scheinen Eigeninteressen und Machtdemonstrationen wichtiger. Prüfungen mutieren zum Spießrutenlauf, Hindernisse werden systematisch aufgebaut, und echte Förderung bleibt aus. Die Institution wirkt mehr wie ein Selbstzweck als ein Dienstleister für das Handwerk.
Das Handwerk verdient keine Blockade durch Bürokraten, sondern eine Kammer, die fair handelt und das große Ganze im Blick hat. In ihrer jetzigen Form hat die Handwerkskammer Vertrauen verspielt und steht symbolisch für das Gegenteil dessen, was sie sein sollte: eine verlässliche Stütze für Handwerker und deren Zukunft. Reformen sind nicht nur nötig, sie sind überfällig.

