Kein für Mieter sichtbares Management, keine Reaktion
Dieses Unternehmen hat das Gebäaude, in dem ich zur Miete wohne, für wenige Jahre bis Ende 2024 verwaltet.
E-Mails wurden nur sehr sporadisch beantwortet, telefonisch war nur anfangs jemand erreichbar, die letzten ca. 50 Anrufversuche zu unterschiedlichen Zeiten (aber immer während der von Residea bekannt gegebenen Öffnungszeiten) nahm niemand das Gespräch entgegen.
Hier einige Vorfälle:
- Im Sommer 2024 wurden die Mieter darüber informiert, dass das Haus im August für ca. 6 Wochen eingerüstet werden solle, und wir Mieter sollen unseren Hausratversicherungen darüber Bescheid geben. Was ich auch tat. Das Haus wurde nie eingerüstet, es wurde nie darüber informiert, dass es nicht stattfand.
- Nach einem Brand im Keller im Jahre 2019 mussten alle Kellerparzellen geräumt werden, damit der Keller renoviert werden konnte. Ich nahm nach Ende der Renovierungsarbeiten meine Parzelle, die ich wie alle Mieter für die Renovierungsarbieten aufschließen und räumen musste, wieder ein, stellt dort aber nur wenige Gegenstände ab.
Ich hatte diese Parzelle seit meinem Einzug im Jahre 1997. Jemand hatte - bereits vor meinem Einzug - die Küchentür ausgehängt und in jener Kellerparzelle gelagert. Für mich ein Asdruck dessen, dass jene Parzelle zu meiner Wohnung gehört.
Anfang 2024 wurden die Mieter von der Residea gebeten, ihnen die Nummer der von uns benutzten Kellerparzellen zu nennen, da ihnen jene Zuordnung verloren gegangen sei. Oder sie sie nie hatten. Wobei eine Mitarbeiterin der vorherigen Hausverwaltung mit zur Residea gewechselt ist, sie hätte also jene Information mitnehmen können. Die Keller waren auch mal mit Namen beschriftet. Etwas, was die vorherige Hausverwaltung sich erbeten hatte. Da die Nummerierung nun neu vorgenommen wurde und ich die Nummer meiner Parzelle noch nicht kannte, ging ich - zum ersten Mal seit einigen Wochen - runter in den Keller, um sie abzulesen. Dort musste ich feststellen, dass mein Schloss entfernt wurde. Die Tür wurde abmontiert und um 180 Grad gedreht wieder an montiert (Scharniere nun auf der anderen Seite). Die Holzbretter, aus denen die Wände der Parzelle gebildet waren, und zwischen denen Spalte von 1 bis 2 Zentimeter klaffen, sodass man in die Parzellen schauen konnte, waren von innen mit dünnen Papp- oder Plasik-Platten verschlossen, sodass man nicht mehr hinein sehen konnte. Und es wurde ein neues Schloss montiert.
Ich fragte bei der Residea nach. Da dieser Umbau professionell aussah und man scheinbar verhindern wollte, dass man sehen konnte, was sich in der Parzelle befindet, vermutetet ich, dass die Hauswartfirma sich die Parzelle genommen hatte. Bei Residea wusste man von nichts. Ich habe seitdem keinen Keller mehr. Es gab keine Entschuldigung, auch nicht das Angebot, eine andere Parzelle zu nutzen. Wo die Küchentür geblieben ist, weiß ich nicht.
- Im Jahre 2019 wurden neue Heizungsverbrauchsmesser installiert, weil der Anbieter gewechselt wurde, der die Ablesungen vornimmt. Dabei ist der Firma ein Fehler unterlaufen, und sie haben ein Gerät (bzw. dessen Nummer) meiner Wohnung zugeordnet, welches es in meiner Wohnung nicht gibt. Dafür fehlt auf meinen Abrechnungen seitdem die Nummer des Geräts aus meinem Wohzimmer. Zudem funktioniert das Gerät im Bad nicht.
Seitdem sind meine Abrechnungen falsch. Mal zu meinem Vorteil, mal zu meinem Nachteil. Ich habe es jedes Jahr der jeweiligen Hausverwaltungen, einige Jahre auch der Residea, gemeldet. Im August 2023 wurde sogar der Hauswart zu mir geschickt, der die Gerät vor Ort fotografierte und nach Abgleich mit den Abrechnungen bestätigen konnte, dass die Gerätenummern teils falsch sind. Geschehen ist nie etwas. Im Jahr 2024 sollte ich mehrere hundert Euro für die Abrechnung von 2022 nachzahlen und meine monatlichen Vorauszahlungen erhöhen, alles basierend auf falschen Berechnungen. Das Ganze ging bis zu einem Anwalt beim Berliner Mieterverein, der sich jedoch - verständlicherweise - weigerte, vor Gericht zu ziehen, da aufgrund der Tasache, dass einige Abrechnungen zu meinem Vorteil ausfielen, der tatsächliche Streitwert bei 30 Euro lag und damit zu gering war.
1. Juni 2024
Bewertung ohne vorherige Einladung