Noch Luft nach oben
Wir besuchten das NOMIYA RAMEN zur Mittagszeit. Das mit bunten Lampions geschmückte Lokal machte einen gemütlichen Eindruck. Wir saßen auf leicht erhöhten Holz-Sitzbänken - nicht gerade bequem. Wir wurden schnell und freundlich bedient und mussten nicht lange auf Getränke und Essen warten. Bei den Vorspeisen waren die panierten Oktopus Tentakel (Tako Geso) das absolute Highlight. Fein gewürzt und knusprig frittiert, sehr lecker. Dafür schmeckten die Oktopusbällchen (Takoyaki) um so schlechter: ein winziges Stückchen Oktopus umhüllt von einer undefinierbaren, breiigen Masse. Bei den Hauptgerichten wählten wir allesamt die Reisbowls. Hier konnte der gegrillte Süßwasseraal (Una Don) überzeugen. Dafür blieb der gegrillte Schweinebauch mit Teriyaki-Sauce (Chashu Don) auf der Strecke. Es befand sich kaum Sauce auf dem Teller, so dass man den Reis pur essen musste, was ziemlich trocken war. Auch der Schweinebauch, der normaler Weise sehr saftig ist, war knochentrocken. Alles in allem haben wir im Nomiya Ramen sowohl sehr gut als auch sehr schlecht gegessen. Auffällig ist, dass Google alle Ein-, Zwei- und auch Drei-Sterne-Bewertungen auf Betreiben des Lokals gelöscht hat. Das sollte zu denken geben.

