Es ist mir ja fast ein wenig…
Es ist mir ja fast ein wenig unangenehm, als erster Poster hier so etwas zu schreiben, aber streng genommen ist das eine der seltsamsten Webseiten, die mir je untergekommen ist. Und das fällt einem erst auf, wenn man etwas genauer hinsieht. Hier handelt es sich um einen Blog mit Tipps zum Thema Onlinemarketing, wie es sie im Netz zahlreich gibt. Einzelne Artikel sind halbwegs hilfreich, andere lesen sich widerrum etwas verworren, aber das macht nichts. Interessant wird`s, wenn man ins Impressum schaut. Und damit meine ich nicht das VIP Affiliate Club Logo von Märchenonkel Ralf Schmitz. (Mal im Ernst, gibts´`s echt noch Leute, die dem was glauben?) Nein. Ich meine die Firmenanschrift des Blogbetreibers, die zur Reichsbürgergesellschaft vom Königreich Deutschland führt. Deren Chef ist ein mehrfach vorbestrafter Straftäter, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Fitzek ist nicht nur ein einfacher, mehrfach verurteilter Straftäter, nein. Er ist auch ein Gewalttäter, der wegen Körperverletzung gegen einen Justizbeamten und gegen eine Frau verurteilt wurde. Seine Anhänger und dazu dürfte wohl auch der Blogbetreiber Matthias Szilagyi zählen, lehnen den Rechtsstaat als solches ab und weigern sich Steuern zu zahlen. Mir fallen in diesem Zusammenhang viele Dinge ein. Zb.. Was sagt eigentlich Digistore24 zu dieser Angelegenheit (immerhin muss man dort meines Wissens ein korrektes Impressum hinterlegen, wenn man eigene Produkte verkauft. Und das ist ja offensichtlich auch der Fall bei diesem Blog. 2. Meiner Info nach, gibt es ein rechtskräftiges Urteil, wonach ganz offiziell die Nutzung eines Impressums aus dem Königreich Deutschland verboten ist. Was die Angabe von irreführenden Fantasie-Behördenadressen bzw IDs angeht sowieso. Also ich weiß nicht, was die Backgroundgeschichte des Hr Szilagyi ist und ich will hier auch nicht unterstellen, dass er weiß, dass solche Verbindungen ziemlich finster sind. Deshalb weigere ich mich auch die schlechteste Note hier zu vergeben, weil zumindest einzelne Artikel des Blog einen gewissen Mehrwert darstellen. Aber näher kennenlernen muss man den Herren und seine Seite nicht unbedingt. Jedenfalls sind das keine Kreise, mit denen man zu tun haben will. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich erstaunt, dass jemand im Jahre 2024 solche Art von Verbindungen ungeniert öffentlich macht. Und das in der Onlinemarketingnische (!)



