Eskalation statt Kundenservice – Polizeieinsatz erforderlich
Eskalation statt Kundenservice – Polizeieinsatz erforderlich
Ich hatte bei einem Online-Händler bestellt, der Family Getränke als DPD-Paketshop nutzt. DPD lieferte trotz gebuchtem Wunschzustelltag nicht zu, sondern hinterlegte das Paket direkt im Shop – ohne Klingelversuch.
DPD-Kundenservice-Vorschlag:
Der telefonische DPD-Kundenservice empfahl mir, meinen 14-jährigen Sohn mit einer Vollmacht zum Paketshop zu schicken. Zitat (sinngemäß): "Wenn er einen Personalausweis hat, ist das kein Problem."
Verweigerung der Herausgabe:
Mein Sohn erschien mit Vollmacht und Personalausweis im Shop. Die Paketherausgabe wurde verweigert. Als ich telefonisch nachfragte, erhielt ich die Auskunft (sinngemäß): "Ihre Probleme interessieren hier keinen."
Persönliches Erscheinen:
Ich erschien persönlich im Shop, in Begleitung meines Sohnes, der mir beim Transport helfen sollte. Statt mein Paket auszuhändigen, wurde ich vom Inhaber und einer weiteren männlichen Person massivst verbal angegangen: Anschreien, Beleidigungen, Bedrohungen. Die Paketherausgabe wurde verweigert.
Beide Männer sprachen ein Hausverbot gegen mich aus und kündigten eine Anzeige wegen "Rufmord" an – mit explizitem Bezug auf meine zuvor verfasste Google-Bewertung.
Polizeieinsatz:
Ich musste die Polizei rufen. Die Beamten nahmen das Paket für mich entgegen.
Paketzustand:
Das Paket war geöffnet und wies Spuren von Gewalteinwirkung auf. Zwei Dosen im Paket waren beschädigt.
Fazit:
Family Getränke ist als Paketshop nicht zu empfehlen. Die Verweigerung einer sachgerechten Paketherausgabe, die verbale Aggression gegenüber Kunden und die Eskalation einer einfachen Abholsituation bis zum Polizeieinsatz dokumentieren eine Geschäftsführung, die grundlegende Standards im Umgang mit Kunden nicht einhält.

