Schmierige Verkaufsmasche von der Finanz-Krake MLP
Bei "doctory" handelt es sich ganz sicher nicht um ein gemeinnütziges Portal für angehende Ärzte. Genauso wie "nichtkippeln.de" und "iurastudent" ist "doctory" lediglich ein schmieriger Lead Funnel, ja ein ungekennzeichnetes Schaufenster oder eine Verkaufsmasche von der Finanz-Krake MLP, um an die Kontaktdaten von Akademikern zu kommen!
"nichtkippeln.de", "doctory" und "iurastudent" sind alle auf dieselbe Adresse in Osnabrück registriert, hinter "nichtkippeln.de" und "doctory" steckt sogar dieselbe dubiose Firma, "medNetwork". Und wenn man eine von denen auf Instagram anschreibt, bekommt man dieselbe Standardantwort!
Alle diese "Portale" haben auch kaum eigene Inhalte, der letzte Post von Substanz beim Instagram von "doctory" ist über zwei Jahre her, der letzte auf der Webseite von "nichtkippeln.de" fast drei Jahre alt, wie die beiden anderen haben sie aber reichlich Muse und v. a. Geld (woher denn eigentlich?), penetrant auf Instagram für "deren" "Stipendium" zu werben. Dass dahinter MLP steckt, wird nicht erkenntlich gemacht, genauso wie zusätzlich bei PJ-Seminaren oder das Webinar "Ab ins Ausland" von "doctory".
Ich bin letztes Jahr auf das MLP-"Stipendium" über "nichtkippeln.de" gestoßen und das war der reinste Scam!
Man ist zu 100% abhängig von dem jeweiligen MLP-Berater, nur über den ihr euch auch richtig bewerben könnt. Meine MLP-Beraterin wollte mir vor dem Beratungsgespräch nicht mehr als eine PDF der Bewerbungswebsite schicken (die einem natürlich nichts bringt). Dann kam das quasi obligatorische Beratungsgespräch vor Ort (die wollen einen wirklich unbedingt vor Ort haben gefühlt), in meinem Fall bei MLP in der Donnerschweer Straße in Oldenburg. "einlullen" war das übrigens wie andere behaupten nicht, sie war eher so leicht genervt und "take it or leave it"-mäßig eingestellt, also keine sonderlich überzeugende Verkäuferin.
Wie dem auch sei, sie hat mir was doch Interessantes angeboten und wollte mir das auch zukommen lassen, hat sie aber nicht gemacht und mich so seitdem geghostet. Ich war wohl doch nicht interessant genug als Kunde.
Und weil die Bewerbung eh nur über sie gegangen wäre, hätte ich mir das ganze auch sparen können und zwei Stunden früher nach Hause fahren können. Da fühlt man sich schon ganz schön verarscht.








