150,-Euro/Std, danach deutlich schlechter, auf Rückfragen unfreundlich
Mein Pferd hatte seit einem guten Jahr am Anfang der Arbeit auf einer Hand in der Biegung ein leichtes Ticken mit einem Hinterbein, dass sich nach ein paar Minuten einlief und auf die Dauer nicht besser und nicht schlechter wurde. Nachdem niemand einen definitiven Befund feststellen und/oder helfen konnte, und ich bei mir selbst schon hervorragende Ergebnisse mit TCM erlebt hatte, erhoffte ich mir hiervon evtl auch eine Besserung für mein Pferd und habe mich deswegen an Frau Egner-Dornbusch gewandt.
Sie hat sich mein Pferd kurz in der Bewegung angesehen, dann den Körper abgetastet, mir erklärt dass der Nierenstrom belastet wäre und anschließend ca 10 Akupunkturnadeln gesetzt. Eine davon war mit Moxa (Kräuter, die angezündet werden und verglimmen), dies hat ein bisschen gedauert. Dann sprachen wir kurz über Kräuter, die sie mir noch schicken würde, und ein paar Massagepunkte, die sie mir aufzeichnen und mitschicken würde. Ich hatte insgesamt den Eindruck, dass sie es eher eilig hatte, evtl zu einem anderen Termin weiter müsste. Wirklich in Ruhe unterhalten haben wir uns nicht, ebenso wenig hatte ich den Eindruck, dass sie bei meinen Pferd „angekommen“ ist.
Sie war gute 50min vor Ort, dafür hat sie 150,-Euro plus 20,-Euro Anfahrt berechnet, die ich direkt vor Ort bezahlt habe.
Die 100gr (!) Kräuter, die eine Woche später mit der Post kamen, haben überraschenderweise stolze 65,-Euro gekostet. Dem Paket lagen keine Angaben zur Fütterung und kein Meßlöffel bei, es stand nur „2xtgl ein Löffel“ auf der Packung – die genaue Menge, die Skizze mit den Massagepunkten (hatte sie vergessen) und auch was für konkrete Veränderungen Sie sich durch die Behandlung erwartet, habe ich nochmal angefragt.
Das Ticken des Hinterbeins hat sich nach der Behandlung zu einem deutlichen Lahmen verschlechtert, dass dann nicht mehr nur auf einer Hand, sondern auf beiden auftrat. Zum Einlaufen brauchte mein Pferd nicht mehr ein paar Minuten, sondern fast eine Viertelstd., und auch dann war noch eine Unregelmäßigkeit zu erkennen. Außerdem hörte man im Galopp auf einer Hand eine Art Knacken in der Hinterhand. Ich war ziemlich beunruhigt und habe mich bei Frau Egner-Dornbusch gemeldet, in der Hoffnung, dass sie hierfür eine Lösung oder zumindest eine Erklärung hätte.
Ihre prompte Antwort ohne weitere Rückfragen war, dass das sicher nichts mit ihrer Behandlung zu tun hätte und sie mir empfiehlt, mich nach anderen Therapien umsehen, wenn Akupunktur bei meinem Pferd nichts hilft.
Ich war baff. Meinem Pferd ging es nach der Behandlung nicht nur deutlich schlechter als vorher, sondern jeglicher Zusammenhang wurde sofort ohne Rückfrage o.ä. strikt abgewiesen und als Lösung sollte ich woanders Hilfe suchen.
Das bei einen Stundensatz von über 150,-Euro.
Als ich ihr das mitteilte, meinte sie, es sei „schade, wenn es nur um Kosten und nicht um das Wohl des Tieres geht“.
Ich war sprachlos, fand das unglaublich und unverschämt. Das habe ich Frau Egner-Dornbusch auch noch – sachlich – mitgeteilt. Daraufhin bekam ich keine Antwort mehr.
Nachtrag: Zwei anschliessende osteopathische Behandlungen (von jmd anderem) haben meinem Pferd super geholfen.








