Hotelkosten nach Geb.-Brand
2 Monate lang bemerkte die Axa nicht, dass es sich bei einem Küchenbrand in einem Einfamilienhaus nicht um einen Klein- (Schadenhöhe ca. € 5.000,-) sondern einen Großschaden (ca. € 100.000,-) handelt. Obwohl allein in der ersten Woche nach dem Schaden 7 Mal telefoniert wurde - was für Leute sitzen da in der Schadenaufnahme? In diesen 2 Monaten passierte nichts, es sollten nur Fotos gemacht werden und ein Gutachten eingeholt werden. Die Axa wirbt mit "Betreuung" - nichts davon geschah. Genau nach 2 Monaten kam ein Schadenssachbearbeiter zu dem Haus. Das Gebäude ist für mind. 1/2 Jahr nicht bewohnbar. Es sind Hotelkosten bis max. € 150,- am Tag für 150 Tage versichert. Leider bekommt man die nicht. Eine 3-köpfige Familie soll in 30880 Laatzen pro Monat mit € 1.500,- für eine möblierte Wohnung mit 2 Schlafzimmern/3 Betten auskommen - das wären pro Person € 50,-/Tag. Mehr wäre nicht ortsüblich und völlig überzogen - so die Antwort auf eine Vorstandsbeschwerde. Mehrere, an die Axa gesandten Beispielmieten - die hier weitaus höher sind - werden einfach ignoriert. Gezahlt wurden tatsächlich aber nur € 1.000,- pro Monat (das sind € 33,33 pro Person). Der Bitte, doch mal Beispielangebote zu diesem Preis zu nennen, kommt die Axa trotz mehrfacher Anfrage nicht nach, obwohl ein Schadenssachbearbeiter Kontakt herstellen wollte. Auf die Rückfrage, warum nur € 1.000,- gezahlt wurden, gibt es keine Antwort. Eine Verlängerung der Übernachtungskosten oder eine Entschädigung für die verlorene Zeit, in der in dem völlig verrußten Haus nichts aufgeräumt oder entsorgt werden konnte, gibt es natürlich - trotz Bitte um Kulanz - auch nicht. Welcher Personenkreis in welchem Wohnort den versicherten Betrag erhält, wird nicht preisgegeben. Wir nehmen einen Ombudsmann - die Axa sitzt aus.
Datum der Erfahrung: 21. November 2024